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RathausKurier - Ausgabe 15/2025 vom 17. Dezember 2025

Gesegnete Weihnachten

Ein arbeitsreiches, aber auch ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende. Das Volkshaus konnte wieder in städtisches Eigentum überführt werden und der juristische Streit um das Haus der Frau von Stein hat ein gutes Ende gefunden. Damit ist der Weg frei für eine denkmalgerechte Sanierung und eine zukünftige Nutzung, die Kultur, Bildung und Öffentlichkeit verbindet. Für uns steht fest: Dieses zentrale Stück Weimarer Geschichte darf nicht erneut verkauft werden, sondern soll als lebendiger Ort in die Stadtgesellschaft zurückkehren.

Auch bei einem anderen Aushängeschild – den öffentlichen Toiletten – konnten wir Fortschritte erreichen. Durch die Bereitstellung der nötigen Mittel im Haushalt und durch konkrete Planungen werden wir absehbar auf dem Frauenplan eine neue Anlage vorfinden. Barrierefreie, gepflegte und gut erreichbare öffentliche Toiletten sind für Weimars Bürger und Besucher wichtig.

Mit dem Haushalt 2025 konnten wir zudem zentrale Projekte absichern: bessere Rahmenbedingungen für Sport und Vereine, die Weiterentwicklung der Bahnstadt, Unterstützung für Kulturformate sowie Maßnahmen für ein bürgerfreundliches Stadtbild. Initiativen für zusätzlichen Wohnraum und die Einführung eines Bürgerbudgets zur direkten Beteiligung der Bürger, um nur zwei wichtige Anliegen zu nennen, haben wir uns für das nächste Jahr vorgenommen.

Wir danken für das in uns gesetzte Vertrauen und wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein glückliches, friedliches Jahr 2026!

Für die CDU-Fraktion

Jörg Geibert

Presseinformation - Weimar, den 11. Dezember 2025

Politischer Impuls für Süßenborn – CDU ebnet Weg für die Wiederbelebung des Gewerbegebiets

Wir haben auf die Entwicklung im Gewerbegebiet Süßenborn reagiert, nachdem mit der Schließung des ehemaligen Real-Marktes ein zentraler Anziehungspunkt wegbrach – ein schleichender Bedeutungsverlust mit spürbaren wirtschaftlichen Folgen für die dort ansässigen Unternehmen. Mit einem entsprechenden Antrag im Stadtrat haben wir den politischen Anstoß gegeben, eine tragfähige Perspektive für die wirtschaftliche Stabilisierung und Weiterentwicklung des Gewerbgebietes zu erarbeiten.

Unser Ziel ist es, die Wiederbelebung des Gewerbegebietes Süßenborn zu ermöglichen und einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation entgegenzuwirken. Dabei ist für uns entscheidend, dass eine solche Entwicklung nicht zulasten des innerstädtischen Einzelhandels erfolgt. Dieser Aspekt wurde umfassend gutachterlich geprüft. Die Ergebnisse bestätigen, dass die geplante Neuausrichtung des Standorts keine Schwächung der Innenstadt erwarten lässt. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Kaufkraft, die in den vergangenen Jahren abgewanderte, wieder nach Süßenborn zurückgeführt werden kann. Unterstützt wurde unser Antrag durch das Weimarwerk. In intensiven Gesprächen haben wir gemeinsam für diese Lösung geworben und die Entscheidungsfindung konstruktiv begleitet.

Parallel zu diesem politischen Prozess hat der Chef der Unternehmensgruppe, Jelde van Mark, an einem tragfähigen Nutzungskonzept gearbeitet.
Ein entscheidender Schritt ist die inzwischen positiv beschiedene Bauvoranfrage, die die notwendige Planungssicherheit schafft. Vorgesehen ist die Ansiedlung von drei überregional etablierten Hauptmietern: Edeka, Rossmann und Thomas Philipps.

Das Angebot wird durch weitere Handels- und Dienstleistungsbetriebe ergänzt. Insgesamt ist die Schaffung von rund 80 Arbeitsplätzen vorgesehen. Die Unternehmensgruppe plant dabei, einen zweistelligen Millionenbetrag in den Standort zu investieren.

Mit dem geplanten Bauvorhaben erhält nicht nur Süßenborn eine neue wirtschaftliche Perspektive, sondern auch Weimar einen wichtigen wirtschaftlichen Impuls.

Presseinformation - Weimar, den 6. Dezember 2025

„Mut ist eine Frau“ - Verleihung des Menschenrechtspreises

Weimar verleiht den Menschenrechtspreis 2025 an Karen Farisai Mukwasi aus Simbabwe. Gewürdigt wird ihr langjähriges Engagement für die Rechte von Frauen, insbesondere ihr Einsatz für digitale Aufklärung, Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt und die Stärkung junger Frauen in digitalen Räumen. Trotz anhaltender Bedrohungen durch staatliche Stellen führt Karen Mukwasi ihre Arbeit mit großer Entschlossenheit fort. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von ZDF-Moderatorin Gundula Gause. Der musikalische Beitrag des Mädchenchors Hamburg sowie die Premiere einer im Auftrag der Stadt produzierten Dokumentation über die Preisträgerin ergänzten den Festakt. Mit der Auszeichnung bekräftigt die Stadt Weimar ihr Anliegen, Personen zu ehren, die in herausragender Weise zur Verteidigung der Menschenrechte und zur Förderung demokratischer Grundwerte beitragen.

Presseinformation - Weimar, den 5. Dezember 2025

Televisionale

Mit der erstmaligen Ausrichtung der Televisionale in Weimar hat die Stadt ein etabliertes Festival der deutschsprachigen Fernsehlandschaft aufgenommen und dessen standortbezogenen Neustart erfolgreich begleitet. Nach vielen Jahren in Baden-Baden bot Weimar ein neues kulturelles Umfeld für Sichtungen, Fachgespräche und öffentliche Vorführungen.

Während des Festivals wurden aktuelle Fernsehfilme, Serien und dokumentarische Produktionen präsentiert und in unterschiedlichen Formaten von Fachjurys diskutiert. Sowohl Fachbesucher als auch interessiertes Stadtpublikum erhielten kostenfrei Einblicke in das aktuelle Fernsehschaffen.
Auch Weimars Schulen wurden einbezogen. Schüler bekamen die Möglichkeit, ausgewählte Beiträge zu sehen und grundlegende Formen der Medienreflexion kennenzulernen. Ein besonderes Merkmal des neuen Standorts war die Einbindung der Bauhaus-Universität Weimar, deren Studiengänge im Bereich Medien und Gestaltung an organisatorischen und inhaltlichen Elementen mitwirkten. Die enge Verbindung zwischen Festivalpraxis und akademischer Medienausbildung wurde damit deutlich hervorgehoben.

Die Preisverleihung im Deutschen Nationaltheater bot einen repräsentativen Abschluss und setzte einen sichtbaren Akzent im öffentlichen Kulturleben. Zusammen mit weiteren Akteuren der lokalen Medienlandschaft – darunter dem Medienstandort von Antenne Thüringen – wird deutlich, dass Weimar zunehmend über die infrastrukturellen, kulturellen und fachlichen Voraussetzungen verfügt, um medienbezogene Formate erfolgreich auszurichten.

Auch die Entscheidung, den neuen Medienrat künftig in Weimar anzusiedeln, verstärkt die positive Entwicklung. Dadurch gewinnt Weimar weiter an Profil innerhalb des deutschen Mediengefüges.

Presseinformation - Weimar, den 4. Dezember 2025

Wasserstoffbusse

Weimar erweitert seinen Wasserstoff-Stadtbusfuhrpark um sechs weitere Fahrzeuge, die einen lokal emissionsfreien und geräuscharmen Betrieb ermöglichen. Wie die bereits vorhandenen Busse nutzen auch diese Modelle Brennstoffzellentechnologie, bei der grüner Wasserstoff in elektrische Energie umgewandelt wird. Dabei entsteht ausschließlich Wasserdampf.

Aufgrund ihrer hohen Einsatzverfügbarkeit eignen sich die neuen Solo- und Gelenkbusse besonders für den kontinuierlichen Linienbetrieb – auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Mit der Investition in die Fahrzeuge und die zugehörige Infrastruktur stärkt die Stadt sowohl Wirtschaftlichkeit als auch Flexibilität und Nachhaltigkeit im öffentlichen Nahverkehr

Fun Fact: Wasserstoffbusse sind nach etwa 10 bis 15 Minuten vollständig betankt und damit sofort wieder einsatzbereit. Im Unterschied zu batterieelektrischen Bussen, die deutlich längere Ladezeiten benötigen, ermöglicht dies einen nahezu unterbrechungsfreien Betrieb – bei gleichzeitig emissionsfreiem Fahren.

Hintergrund zur Namensgebung:
Seit 2023 sind in Weimar drei Wasserstoffbusse unterwegs, die die Namen Goethe, Schiller und Anna Amalia tragen. Die sechs neuen Fahrzeuge wurden ebenfalls nach bedeutenden Persönlichkeiten der Stadtgeschichte benannt: Großherzogin Maria Pawlowna Romanowa, Christoph Martin Wieland, Ottilie von Goethe, Walter Gropius, Franz Liszt und Großherzogin Sophie. Die Auswahl erfolgte in Zusammenarbeit zwischen der Stadtwirtschaft und der Klassik Stiftung Weimar. Damit wächst die Zahl der emissionsfreien Fahrzeuge im Stadtverkehr weiter an und unterstützt die nachhaltige Mobilitätsstrategie der Stadt.

Presseinformation - Weimar, den 28. November 2025

Eröffnung der Calisthenics-Anlage mit angrenzendem Grillplatz

An der Karolinenpromenade wurde ein neuer Freizeitbereich eröffnet, der einen modernen Fitness- und Calisthenicsparcours mit einem öffentlichen Grillplatz verbindet. Die Grundlage für dieses Vorhaben bildete eine Initiative der Jungen Union, die 2022 in einen CDU-Stadtratsantrag mündete. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen Vitaparcours im Stadtgebiet zu planen, geeignete Standorte zu identifizieren sowie die Kosten für Herstellung und Unterhaltung zu ermitteln.

Das Ziel sollte eine öffentlich zugänglich Sportlange sein, die vielseitige Übungen zur Förderung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination umfassen sollte. Die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel wurden im Haushalt 2023 bereitgestellt. Nach einer rund dreiwöchigen Bauzeit steht der Bevölkerung nun ein moderner Sportparcours zur Verfügung. Das Areal am Ilmtalradweg wurde zudem durch eine robuste Grillmöglichkeit, Sitzplätze aus Naturstein und neue Bepflanzungen ergänzt. Die Stadt investierte rund 94.000 Euro in die Planung und den Bau. Vor Beginn der Arbeiten wurde das Gelände aufgrund früherer Bombenabwürfe vollständig auf Kampfmittel untersucht.

Mit dem neuen Angebot entsteht ein weiterer attraktiver Ort für Begegnung, Bewegung und Erholung im Grünen, der zugleich den Beschluss unseres Stadtratsantrags aus dem Jahr 2022 vollständig umsetzt.
Wir sagen: Sport frei!

RathausKurier - Ausgabe 14/2025 vom 19. November 2025

Wir planen ein Bürgerbudget für Weimar

Viele Entscheidungen von Stadtverwaltung oder auch Stadtrat unterliegen Zwangläufigkeiten, sind schwer verständlich oder dauern bis zu ihrer Umsetzung gefühlte Ewigkeiten.

Dabei könnte mit dem Engagement von Initiativen, Vereinen, Nachbarschaften oder kleinen Gruppen mit geringen Mitteln viel für unser Umfeld, das städtische Leben, eine kleine Erleichterung im Alltag oder auch nur die allseits erwartete Hilfestellung getan werden. Wer in Weimar lebt, kennt unsere Stadt besser als alle Bürokratie. Man sieht, wo ein neuer Baum Schatten spenden sollte, wo eine Hinweistafel fehlt, wo ein Verein für ein Projekt Unterstützung erfahren sollte, wo ein Treffpunkt das Miteinander stärken könnte. Diese Beobachtungen sind wertvoll – doch oft gehen sie in Formularen, Zuständigkeiten oder auf langen Entscheidungswegen verloren.

Wir wollen erreichen, dass diejenige, die gute Ideen haben, auch mitgestalten können. Darum setzen wir uns für die Einführung eines Bürgerbudgets ein. Die Idee ist klar und einfach. Die Stadt stellt jedes Jahr einen festen Betrag zur Unterstützung der besten Ideen bereit. Bürger können eigene Projekte vorschlagen, alle dürfen abstimmen, und die beliebtesten Vorschläge werden umgesetzt – direkt, sichtbar, unbürokratisch.

So entsteht etwas, das uns wirklich weiterbringt: weniger Aufwand für die Menschen, die sich kümmern, und Anerkennung für gute Initiativen. Wenn die, die hier leben, ihre Ideen einbringen können und andere von ihnen überzeugen, entstehen Lösungen, die näher dran sind an den Bedürfnissen der Menschen.

Ein Bürgerbudget ist kein zusätzlicher Verwaltungsvorgang, sondern ein Werkzeug, das Vertrauen schafft. Es verbindet Verantwortung für die Allgemeinheit mit der Erfahrung der Bürger. Gemeinsam statt nebeneinander. Damit gute Ideen nicht hängenbleiben – und unsere Stadt so bleibt, wie wir sie wollen: lebendig, offen und von allen getragen.

Für die CDU-Fraktion

Jörg Geibert

Presseinformation - Weimar, den 22. Oktober 2025

Zu Gast bei der Stadtwirtschaft - Einblick in das Thüringer Pilotprojekt der Wasserstoffbusse

Die Stadtwirtschaft Weimar GmbH stellt einen wesentlichen Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge dar und ist maßgeblich an der Umsetzung der Energiewende im Verkehrssektor beteiligt. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 175 Mitarbeiter, darunter 95 Busfahrer, die gemeinsam den öffentlichen Nahverkehr der Stadt sicherstellen. Im Jahresverlauf werden dabei etwa zwei Millionen Kilometer innerhalb des Stadtgebiets zurückgelegt. Mit rund 8,5 Millionen beförderten Fahrgästen pro Jahr leistet die Stadtwirtschaft einen zentralen Beitrag zur Mobilität der Stadt. In Spitzenzeiten befinden sich täglich bis zu 31 Busse gleichzeitig im Einsatz.

Ein bedeutender Schritt in der Entwicklung der Stadtwirtschaft ist die Nutzung von Wasserstoffbussen im Linienbetrieb. Nach einem Zeitraum von 18 Monaten – von der Förderzusage bis zur Inbetriebnahme – konnte das Wasserstoffprojekt erfolgreich realisiert werden. Weimar nimmt damit die Rolle eines Pilotstandorts für den Einsatz von Wasserstofftechnologie im öffentlichen Personennahverkehr in Thüringen ein.

Die Stadtwirtschaft setzt dabei auf Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb, die elektrische Energie aus Wasserstoff erzeugen und Wasserdampf als Emission freisetzen. Der hierfür verwendete Wasserstoff stammt aus erneuerbaren Quellen und gilt als sogenannter „grüner Wasserstoff“. Ergänzend dazu wurde eine betriebseigene Wasserstofftankstelle sowie eine technisch angepasste Werkstatt errichtet, um Wartung und Betankung am Standort zu gewährleisten.

Die Stadtwirtschaft verfolgt das Ziel, den öffentlichen Nahverkehr schrittweise klimaneutral und ressourcenschonend auszurichten. Die bestehende Fahrzeugflotte wird im November dieses Jahres um neun weitere Wasserstoffbusse erweitert. Parallel dazu erfolgt der Ausbau der zugehörigen Infrastruktur, um den Betrieb und die Wartung der zusätzlichen Fahrzeuge technisch abzusichern und den regulären Linienverkehr zuverlässig aufrechtzuerhalten.

Presseinformation - Weimar, den 13. Oktober 2025

Weimarer Zwiebelmarkt

Der 372. Weimarer Zwiebelmarkt ist erfolgreich zu Ende gegangen und bestätigte erneut seine Bedeutung als traditionsreichstes Volksfest Thüringens. Einen besonderen Höhepunkt bildete die feierliche Eröffnung am Samstagmorgen um 6 Uhr, die – wie jedes Jahr – den offiziellen Beginn des Markttreibens markierte. Im Zentrum des Geschehens standen die über 40 Heldrunger Zwiebelbauern, deren kunstvoll geflochtene Zwiebelzöpfe das charakteristische Erscheinungsbild des Marktes prägen. Sie gelten seit Jahrzehnten als Träger einer handwerklichen Tradition, die weit über die Region hinaus bekannt ist und den Zwiebelmarkt wesentlich mitgestaltet.

Neben dem Markttreiben sorgte der 34. Weimarer Stadtlauf für sportliche Akzente und zog zahlreiche Teilnehmer sowie Zuschauer in die Innenstadt.
Der Zwiebelmarkt sorgte mit seinem vielfältigen Programm aus regionalem Handwerk, Musik und kulinarischen Angeboten auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Erlebnis für Einheimische und Gäste.

Der nächste Weimarer Zwiebelmarkt wird vom 9. bis 11. Oktober 2026 stattfinden.

Presseinformation - Weimar, den 05. Oktober 2025

Einigkeit und Recht und Freiheit - Festveranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit

Am Freitag fand im Reithaus am Ilmpark die Festveranstaltung der Stadt zum Tag der Deutschen Einheit statt. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Stadtrats, Katrin Götz, hielt Oberbürgermeister Peter Kleine die Festrede. Er erinnerte daran, dass der Tag nicht nur ein Gedenktag ist, sondern ein Symbol für Freiheit, Zusammenhalt und die Verantwortung. 

Für die musikalische Gestaltung sorgte das Akkordeonduo con:trust, bestehend aus Marius Staible und Daniel Roth. Schülerinnen und Schüler Weimarer Schulen trugen Poetry-Slam-Texte, die unter der Leitung von Andreas in der Au entstanden, vor. Sie beleuchteten darin den Wert der Einheit aus Sicht der jungen Generation. 

Die Veranstaltung setzte ein klares Zeichen: Der 3. Oktober ist kein Tag der Routine, sondern eine Mahnung, Verantwortung zu übernehmen, das Gemeinsame über das Trennende zu stellen und die Freiheit aktiv zu verteidigen. Einheit, Demokratie und Leistungsbereitschaft sind Grundpfeiler, die Deutschland stark gemacht haben – und die auch künftig Orientierung geben müssen.

RathausKurier - Ausgabe 11/2025 vom 17. September 2025

Weimar braucht Wohnraum für alle

Ein Zuhause ist mehr als nur vier Wände – es bedeutet Sicherheit, Geborgenheit und Lebensqualität. In Weimar wollen viele Menschen ihren Platz finden: junge Familien, die vom eigenen Häuschen träumen, Studierende, die eine kleine Wohnung suchen, ältere Menschen, die sich räumlich verkleinern möchten, oder Berufstätige, die für ihre Arbeit in unsere Stadt ziehen.

Darum setzen wir uns als Fraktion dafür ein, dass es in Weimar genügend Wohnraum für alle Lebenslagen gibt – und zwar bezahlbar. Dazu gehören Baugrundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser genauso wie Reihenhäuser oder Mehrfamilienhäuser. Denn wer nicht selbst bauen möchte oder kann, soll dennoch die Chance auf eine gute und bezahlbare Mietwohnung haben.

Uns ist wichtig, dass Wohnen in Weimar nicht zum Privileg für wenige wird. Wir brauchen Vielfalt: kleine Wohnungen für Singles oder Senioren, familienfreundliche Wohnungen mit Platz zum Leben und auch Grundstücke für diejenigen, die selbst bauen wollen.

Unsere Fraktion macht sich deshalb stark für eine Stadtentwicklung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Weimar soll eine Stadt bleiben, in der jeder ein Zuhause finden kann – egal ob gemietet oder gekauft, groß oder klein, jung oder alt.

Für die CDU-Fraktion

Jörg Geibert

RathausKurier - Ausgabe 10/2025 vom 06. August 2025

Wimaria-Stadion: CDU bleibt dran – für bessere Sportbedingungen in Weimar

 

Sportplätze sind mehr als nur Rasenflächen – sie sind Treffpunkte, Bewegungsräume und wichtige Orte für Kinder, Jugendliche und Vereine in unserer Stadt. Deshalb hat unsere Fraktion bei der Stadtverwaltung nachgehakt: Wie steht es um die geplanten Kunstrasenplätze im Wimaria-Stadion?

Die Antwort zeigt deutlich: Die Planung ist bereits abgeschlossen, inklusive Genehmigungs- und Ausführungsplanung. Auch die Kosten stehen fest – rund 1,6 Millionen Euro werden aktuell veranschlagt. Was jedoch noch fehlt, ist die nötige Förderung. Ohne Fördermittel kann die Stadt weder ausschreiben noch Bauleistungen vergeben oder mit dem Bau beginnen. Erst wenn ein entsprechender Fördermittelbescheid vorliegt, kann eine konkrete Zeitplanung erstellt werden.

Wir als Fraktion sagen klar: Das reicht uns nicht. Gerade in einer wachsenden Stadt wie Weimar dürfen moderne und wetterfeste Sportanlagen kein Zukunftsversprechen bleiben – sie müssen endlich Realität werden. Wir setzen uns deshalb mit Nachdruck dafür ein, dass die Stadt alle Hebel in Bewegung setzt, um doch noch eine Finanzierung sicherzustellen – sei es durch Förderprogramme, kreative Lösungen oder neue Partnerschaften.

Kinder, Jugendliche und Sportler in Weimar brauchen Orte, an denen sie sich bewegen, trainieren und entfalten können – unabhängig vom Wetter oder vom Geldbeutel.

Wir bleiben dran – für ein sportliches, kinderfreundliches und zukunftsfähiges Weimar.

Für die CDU-Fraktion

Jörg Geibert

RathausKurier - Ausgabe 08/2025 vom 21. Mai 2025

Saubere und ausreichende Toiletten für Weimar – Mittel stehen bereit

Für unsere Fraktion steht eine Stadt im Mittelpunkt, die ihren Bürgerinnen und Bürgern den Alltag erleichtert. Deshalb investieren wir in eine Infrastruktur, die praktisch, zuverlässig und für alle zugänglich ist. Ein konkretes Beispiel ist die Verbesserung der öffentlichen Toiletten in Weimar: Saubere, barrierefreie und ausreichend vorhandene Anlagen sind ein Zeichen von Gastfreundschaft und zugleich eine unverzichtbare Grundversorgung.

Am 2. April haben wir den städtischen Haushalt verabschiedet und dabei bewusst 400.000 Euro eingeplant, um die Toilettensituation nachhaltig zu verbessern. Bürgerfreundliche Infrastruktur beginnt bei den alltäglichen Bedürfnissen – und öffentliche Toiletten gehören untrennbar dazu. Das zeigt, wie ernst uns dieses Anliegen ist: Es geht nicht nur um Forderungen, sondern um konkrete Planungen und gesicherte Finanzierung. Wir möchten sicherstellen, dass alle Menschen unkompliziert Zugang zu sauberen und hygienischen Anlagen erhalten.

Leider erfüllt die aktuelle Situation in Weimar nicht die Anforderungen einer modernen und gastfreundlichen Stadt. Oft fehlen ausreichende Kapazitäten, und viele Anlagen befinden sich in einem nicht akzeptablen Zustand. Das betrifft nicht nur die Bürger, sondern auch zahlreiche Gäste unserer Stadt.

Wir werden dafür sorgen, dass die bereitgestellten Mittel zielgerichtet eingesetzt werden. Denn eine funktionierende Stadt zeigt sich auch darin, wie gut sie die alltäglichen Bedürfnisse ihrer Bürgerinnen und Bürger erfüllt – und dazu gehören öffentliche Toiletten.

Für die CDU-Fraktion

Jörg Geibert

RathausKurier - Ausgabe 07/2025 vom 16. April 2025

Stadthaushalt 2025 ist beschlossen

In enger Zusammenarbeit mit der weimarwerk-Fraktion haben wir, trotz gesamtwirtschaftlich schwieriger Zeiten, einen ausgeglichenen Haushalt aufgestellt und beschlossen, der eine klare konservative Handschrift trägt. In gemeinsamer Anstrengung ist es gelungen, dass die Steuerhebesätze unverändert bleiben, zumal Bürger und Unternehmen durch allgemeine Preissteigerungen schon hinreichend stark belastet sind. Dennoch kann der Konsolidierungskurs der letzten Jahre fortgesetzt werden, auch 2025 werden rund 4,5 Mio. Euro städtischer Schulden getilgt. Unsere wichtigste Zukunftsinvestition liegt im Rückkauf der Stadtwerkeanteile von der REWAG in Regensburg – knapp 8 Mio. Euro, die sich allein durch die Erträge refinanzieren werden, wenden wir dafür auf. Wir haben Planungskosten für ein Hockey-Spielfeld neu eingestellt, um unseren erfolgreichen Spielern eine geeignete Spiel- und Trainingsstätte zu bauen. Wir beschleunigen die Entwicklung der Bahnstadt mit weiteren Mitteln. Wir sichern das Fassadenfestival genius loci und versehen es für 2026 mit neuen Impul-
sen. Wir stellen zusätzliches Geld für Bänke in und um Weimar bereit und belohnen das ehrenamtliche Engagement unserer Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in den Einsatzabteilungen mit freier Beförderung in den Stadtbussen und schaffen erstmals einen Rahmen für StreetArt. Mit 400.000 Euro wollen wir dem heutigen Missstand der öffentlichen Toiletten in der Stadt begegnen. Neu eingestellt wurden Planungskosten für die Sanierung des Vereinsgebäudes in Tröbsdorf ebenso wie zusätzliche Mittel für die Erweiterung der Boxhalle. Die Straßenbeleuchtung in der Max-Liebermann-
Straße und Mittel für energiesparende Beleuchtung sind uns weitere 230.000 Euro wert. Auch wurde der Grundstein gelegt für die Sanierung des Volkshauses, die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbestandorte, die Schaffung eines Mobilitätsknotens und die DNT-Sanierung, um nur einige wichtige Projekte zu nennen.

Im Ergebnis liegt ein solide geplanter und aufgestellter Haushalt 2025 vor, der für unsere Stadt wichtige Impulse setzt und in zentralen Handlungsfeldern zukunftsweisende Projekte ermöglicht.

Für die CDU-Fraktion

Jörg Geibert

RathausKurier - Ausgabe 02/2025 vom 22. Januar 2025

Öffentliche Toiletten sollten ein Aushängeschild sein

Unsere Fraktion setzt sich konsequent für die Interessen der Bürger und Besucher unserer Stadt ein und fordert eine Infrastruktur, die
den Alltag aller erleichtert. Ein von den Verantwortlichen vernachlässigter Aspekt dabei, ist der Ausbau und die Pflege öffentlicher
Toiletten in Weimar. Saubere, barrierefreie und in ausreichender Anzahl vorhandene Toiletten sind nicht nur ein Zeichen von Gastfreundschaft, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität der Einwohner.

Wir möchten sicherstellen, dass jeder schnell und unkompliziert Zugang zu hygienischen Anlagen hat und hatten daher eine entsprechende Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Die Antwort ist ernüchternd, die aktuelle Situation entspricht nicht den Anforderungen einer modernen Stadt. Es fehlt an ausreichenden, jederzeit zugänglichen Kapazitäten und die meisten Anlagen befinden sich in einem Zustand, der nicht akzeptabel ist.

Unsere Forderung ist klar: öffentliche Toiletten müssen gerade auch im Stadtzentrum gut erreichbar, ordentlich gepflegt und barrierefrei gestaltet sein. Dabei sehen wir es als Selbstverständlichkeit, dass alle Menschen in der Stadt Zugang zu hygienischen Einrichtungen haben – ohne Einschränkungen und in einem Zustand, der würdig ist.

Hier gilt es zeitnah Abhilfe zu schaffen. Unsere Fraktion wird sich aktiv dafür einsetzen, dass Weimar eine Stadt bleibt, die auf die Bedürfnisse ihrer Bürger und Besucher eingeht. Denn für uns steht fest: Eine bürgerfreundliche Infrastruktur beginnt bei den alltäglichen, oft unsichtbaren Bedürfnissen – und öffentliche Toiletten sind ein entscheidender Teil davon.

Für die CDU-Fraktion

Jörg Geibert